Mein Geschlecht zittert
Mein Geschlecht zittert wie ein Vögelchen unter dem Griff deines Blicks.
Deine Hände eine zärtliche Brise auf meinem Leib. Alle meine Wachen fliehn.
Du öffnest die letzte Tür. Ich bin so erschrocken vor Glück daß aller Schlaf dünn wird wie ein zerschlissenes Tuch.
Hilde Domin
→ Lyrik : Hilde Domin